Berlin: Hiermit bewerbe ich mich…

Jetzt muss ich doch tatsächlich schon wieder Bewerbungen schreiben. Das nervt vielleicht. Außerdem schreibt Nina gerade dass ich dringend gesucht werde. Whaaat? Dieser Spam-Ordner, irgendwann lösche ich den einfach und dann gibt es kein Spam mehr, sondern nur noch E-Mails. Zwar sehr viel mehr E-Mails, das ist mir aber egal, denn dafür bin ich dann ein spamfreier Mensch. Wobei ich mich schon frage ob es dieses Sexlovoo wirklich gibt. Stopp, das heißt anders, mal wieder falsch gelesen. Lese auch oft Anus statt Asus. Einfach mal im Mediamarkt nach dem neuesten Anus fragen. Warum auch nicht. Es gibt keine blöden Fragen. Hat ihr Anus auch Bluetooth? – Natürlich, jeder Anus hat heute Bluetooth. – Menno, alle außer meiner.

Für eine Wohnung bewerben, und dann muss ich sogar noch monatlich Geld dafür zahlen. Eine verkehrte Welt ist das. Hoffentlich gucken sich das die Unternehmen nicht ab, da ließen sich die Gewinne ja verzigfachen. Einfach Geld von den Angestellten verlangen dass sie arbeiten dürfen. Quasi wie eine Freizeitaktivität, nur eben als Arbeit. Arbeiten wird dann was für Reiche, so ein richtiges Luxusgut. Keine Jacht, kein Privatjet oder eigene Villa. Nene, die Superreichen arbeiten dann an der Tankstelle oder tragen Zeitungen aus. Zum Arbeiten sind wir Normalos dann natürlich zu arm. Uns bleibt deshalb eigentlich nur der Konsum, der kostenlos ist. Die Unternehmen brauche ja eine hohe Nachfrage um Arbeitsplätze für die Reichen zu schaffen. Vollkommen logisch.

Die Wohnungssuche läuft jedenfalls. Naja, schleppt, kriecht oder krabbelt – aber immerhin tut sich schon was. Zumindest fast. Ich weiß zumindest dass ich eine Wohnung mit Küche will, bei jeder anderen Wohnung laufe ich Gefahr das nächste Jahr ohne Küche zu verbringen. Habe bereits angefangen durchzurechnen ob sich die Anschaffung einer Küche überhaupt lohnen würde. Dummerweise ja, je nach Küche könnte mich ein Lieferdienst bereits nach einem halben Jahr mehr kosten als die Anschaffung einer neuen Küche – bei einer hochwertigen Küche könnte ich natürlich länger liefern lassen. Hmm, gucke mir wohl noch mal ein paar Küchen im Internet an, die ich dann theoretisch nicht kaufen könnte falls ich eine brauche.

4 Kommentare zu „Berlin: Hiermit bewerbe ich mich…“

  1. tja……es könnte schlimmer kommen…..ich habe neulich gelesen, dass HR in Dublin ihren Arbeitnehmern empfiehlt, neue Kollegen vorübergehend in ihren Wohnungen aufzunehmen, weil es einfach keine Wohnungen gibt ! Dagegen jammerst Du auf hohem Niveau ;-))))

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    1. Weil ich keine Lust habe mir eine Wohnung zu suchen? Hätte nix dagegen bei nem Kollegen zu wohnen, aber die Kollegin dort ist etwas jung und so gar nicht mein Typ. Und ob das bei meiner enormen sexuellen Anziehungskraft auf Frauen gut ginge, ich weiß nicht.

      Gefällt 2 Personen

      1. tja……ob man die sich dann so aussuchen kann ;-)))) und sicherlich bei Deiner Ausstrahlung, ich hatte HR aber mehr so verstanden, dass einem jemand auf’s Augen gedrückt wird.

        Du kannst doch erst ein WG Zimmer mieten und von dort weitersuchen!

        Gefällt 1 Person

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