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Was ich eigentlich erzählen wollte

Jetzt bin ich bei letzten Mal leider vollständig abgedriftet. Passiert mir übrigens häufig und macht sie manchmal richtig wütend. Sie erzählt mir irgendwas und ich frage „Was wollen wir heute eigentlich essen?“. Für mich ist das immer nur eine kleine Unterbrechung, das ursprüngliche Gespräch geht ja weiter, quasi ein neuer Dialog den ich parallel starte, einfach um abzuklären was wir später essen wollen, sonst werde ich zur Essenszeit mürrisch weil ich Hunger bekomme und das findet sie auch nicht so toll. Und mache ich mir dann nur schnell ne Stulle ist’s auch wieder falsch, weil ich will doch abnehmen. Ja da bin ich dann schon meistens etwas ratlos, kann man ihr aber auch nie recht machen. Wenn’s nach ihr ginge, dann bräuchten wir keine festen Essenszeiten – aber erklär das mal meinem Magen, der pünktlich um 8, 12 und 18 Uhr zum Knurren anfängt. Nur kommt sie mit dem parallellaufen Dialog nie so ganz klar. Sie denkt, ich würde mich nicht für ihre Themen interessieren und es drehe sich bei mir immer nur ums Essen. Eben nicht! Deshalb versuche ich dieses brenzlige Thema bereits abzuklären, bevor es um 8, 12 und 18 Uhr wirklich nur noch ums Essen geht und es zum Drama kommt. Ja und da haben wir dann den Salat und den will ich wenn dann doch erst um 12 und 18 Uhr haben. Schon ziemlich verfahren manchmal.

 

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Und ich bin’s doch

Seitdem wir umgezogen sind haben wir mehr Platz. Weniger Platz wäre auch blöd gewesen, zahlen ja jetzt auch mehr Miete. Weniger Miete für mehr Platz wäre auch okay gewesen, war aber gerade nichts verfügbar. Und sowas nennt sich Großstadt, tztztz, gab‘s sogar bei mir am Dorf, da wollten wir aber nicht hinziehen, dann könnte ich ja nicht mehr Berlinern. Außerdem müsste ich ständig dolmetschen, denn mit bayerisch hat sie so ihre Probleme. Ich spreche zum Glück kein bayerisch, nur ein bisschen und wenn dann meistens nur unabsichtlich, z.B. wenn ich jemanden mit einem höflichen „Grüß Gott“ begrüße, die Trittleiter wieder als Staffelei bezeichne, im Sommer an einen Weiher will oder mir mal wieder ’ne Semmel kaufe . Wenn Schwiegervater witzig sein will, dann fragt er ob’s zum Kuchen auch Schlagobers gibt. Eine Anspielung auf meine bayerischen Wurzeln. Weise ihn dann darauf hin, dass das nicht Bayern, sondern ein anderes Bundesland ist, wobei ick och so‘n Schlagobers nehmen würd. Darauf meine Freundin, ich soll endlich aufhören zu Berlinern, weil ich’s nicht kann. Etwas nicht zu können hat mich noch nie davon abgehalten es trotzdem zu tun. Screw it just do it. Findet sie nicht witzig. Ihre Eltern übrigens auch nicht. Zum Glück rettet sie die Situation mit einem „Er denkt immer, dass er witzig ist, ist er aber nicht.“. Ach ja! Ach ja!! Na und? Witzigkeit kennt keine Grenzen, Witzigkeit kennt kein Pardon!

Alles neu, alles besser

Hätte ich nicht gedacht, aber mich kann man tatsächlich noch optimieren. Ja meine Freundin krempelt mein Leben um. Ich bin zum Beispiel schon wesentlich organisierter. So führe ich nun ein Haushaltstagebuch. Führen ist vielleicht etwas weit gegriffen, zumindest habe ich den Grundstein gelegt und sammle nun Kassenzettel, die ich dann sporadisch in eine ziemlich coole Handy-App eintrage. Ich glaube ohne App und megakrasse Diagramme würde mir das gar keinen Spaß machen. Was hat es eigentlich mit „mega“ auf sich? Werde ich langsam alt? Ich sage nie „mega“, höre es aber ständig im Fernsehen. Ich sollte häufiger „mega“ verwenden. Genau. Und ich rauche nicht mehr. (Mega) Heftig! Nur noch heimlich. Oder wenn ich mit nem Kumpel in eine Kneipe / Bar / Club gehe, dann aber so richtig. Nur fair, hat die Leber ihren Spaß soll die Lunge auch den ihren haben. Sieht meine Freundin übrigens nicht so, meint ich sei manchmal schon etwas unvernünftig. Wie z.B. wenn ich mal eine Packung Trocken-Aprikosen esse. Ich soll zwar abnehmen, weil ich trotz Sport etwas zugelegt habe, aber ich sage mir Obst ist okay, mein Körper ist ohnehin fructoseintolerant. Theoretisch, also nach meiner eigenen Theorie, geht’s oben rein und unten direkt wieder raus. Aber dreht sich hier gar nicht um meine Diät, sondern darum dass ich Obst nicht vertrage. Wieso ich’s denn esse wenn ich doch wüsste ich würd’s nicht vertragen? Meine Antwort: Naja warum esse ich ein Glas Nutella oder ein paar Tafeln Schokolade, obwohl ich die genauso wenig vertrage – weil’s schmeckt. Dann ist sie sauer, dreht sich um und geht. Versteht einer die Frauen, ich tue es jedenfalls nicht.

Ein Jahr im Schnelldurchlauf

Ich versuche mich kurz zu fassen, was mir scheinbar nicht immer gelingt. Meine Freundin meint ich würde mich viel zu häufig in Monologen verlieren. Was nicht stimmt. Nur führt das Eine meist zum Anderen, aber ich würde das nicht Monolog nennen. Bei mir darf sich jeder an der Unterhaltung beteiligen, man muss halt schnell sein.

Ich bin also glücklich in einer neuen Beziehung angekommen. Vor kurzem folgte nach einem Jahr auch der Umzug in eine gemeinsame Wohnung. Trotzdem, vielleicht auch deswegen, war es ein unglaublich anstrengendes Jahr. Für uns beide. Ich glaube sie leidet mehr unter dem Thema Scheidung als ich. Falsch, ich weiß dass sie mehr darunter leidet. Beziehungsweise litt. Die Scheidung ist zum Glück bereits rechtskräftig.

Schade nur dass meine Ex-Frau es nicht schafft einen Schlussstrich zu ziehen. Eigentlich war die Trennung einvernehmlich, alles lief harmonisch, aber von dem Moment an, an dem meine Ex-Frau erfuhr dass ihr vom Hausverkauf kein Geld zusteht…. Drama… nur noch über Anwalt.

Um ehrlich zu sein, das hat mich etwas überrascht und auch ein klein wenig überfahren. Wir hatten das Thema bereits durch. Sie wusste das ihr nichts zusteht, ich ihr aber entgegenkomme, damit sie einen sauberen Neustart hat. Und dann ging es los. Vorwürfe, noch mehr Vorwürfe, ich hätte sie während unserer Ehe psychisch misshandelt, noch mehr Vorwürfe. Es war, und ist leider immer noch, eine Mischung aus Vorwürfen um Schuldgefühle auszulösen und Vorwürfen mit denen sie versucht mich einzuschüchtern und mich zu erpressen.

Sie ist verletzt, wütend und voller Hass. Nur habe ich nicht geringste Ahnung warum. Aber ich habe einen Verdacht (eigentlich zwei, aber ich glaube Verdacht gibt es nur im Singular).

  1. Zurückweisung – damit kommt sie nicht so gut klar. Und dass ich nun Zugunsten meiner Freundin den Kontakt etwas eingeschränkt habe, das hat sie zutiefst verletzt. Aber es war nicht wegen meiner Freundin, es war wegen ihr. Ihr Leben besteht nur aus Drama und negativer Energie. Das wurde mir zu viel.
  2. Geld – klar geht es ums Geld. Sie will eine neue Wohnung, ein neues Auto und sich O-Ton „auch noch etwas leisten können“.

Ich persönlich finde es schade wie sich das Verhältnis zu meiner Ex-Frau entwickelt hat. Natürlich hätte ich gerne den Kontakt beibehalten, schließlich war sie über Jahre ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Und natürlich hätte ich mich auch gefreut, gelegentlich zu erfahren wie es den Hunden geht. Aber die letzten Monate haben wir gezeigt, dass das nicht funktioniert. Vor allem aber haben sie mir gezeigt, dass ich, im Gegensatz zu meiner Ex-Frau, vorangekommen bin. Ich bin dankbar für die Zeit, für das was  wir erlebt haben und was ich mitgenommen haben. Meine Ex-Frau hingegen verliert sich in Schuldzuweisungen und entzieht sich jeglicher Verantwortung. Das funktioniert nicht… hoffe ich jedenfalls.

 

Sie

Sie – wer ist sie? Sie ist ein kleines bisschen älter als ich, ein kleines bisschen größer als ich, ein kleines bisschen attraktiver als ich, beruflich ein kleines bisschen erfolgreicher als ich, verdient vermutlich ein kleines bisschen mehr als ich und ist auch ein kleines bisschen „erwachsener“ als ich. Ja, sie schüchtert mich gewaltig ein – deshalb hat auch sie mich nach der Nummer gefragt, denn ich hätte mich das nicht getraut. Seitdem stehe ich vor dem Rätsel, ich, warum ich? Und nach ein paar Treffen kennt sie sogar meine Ausgangssituation. Noch rätselhafter, denn nun frage ich mich, warum immer noch ich?
Unsere ersten Treffen nenne ich absichtlich „nur“ Treffen, denn es hätten auch Dates sein können. Wir stellten uns allerdings wie zwei unerfahrene Jugendliche an und wirkten auch dementsprechend unbeholfen. Ich hab dann auch irgendwann mal aufgehört mitzuzählen wie oft sie mich hätte ganz gewaltig auflaufen lassen können. Es war also entspannt und unkompliziert mit ihr – und das ist wirklich nur ihr zu verdanken. Dummerweise war es so entspannt und unkompliziert, dass wir am Ende beide nicht mehr wussten, war das nun alles nur freundschaftlich oder besteht mehr Interesse. Nun haben wir aber bald ein richtiges Date und nennen das auch so!

Ein unverbindliches Treffen

Einfach mal unverbindlich treffen. In meinem letzten Beitrag hatte ich ja diesbezüglich ernsthafte Bedenken. Kann sich ein durchtrainierter, athletischer, gut aussehender, sympathischer, zuvorkommender, intelligenter, wortgewandter, humorvoller, charmanter und vor allem bescheidener Mann Anfang 30 – der wesentlich jünger (und erwähnte ich attraktiv?) aussieht – wirklich so ganz unverbindlich mit einer College-Studentin Anfang 20 treffen. Ich befürchtete nein, das könnte in die Hose gehen. Andererseits bin ich sehr gut im unverbindlich sein. Bei Dates zum Beispiel. Scheinbar wirke ich dabei aber gleichzeitig auch so unbeholfen, dass Frauen sich dann beim 5., 6., 7. oder 8. Date ihrerseits nicht mehr anders zu helfen wissen, als sich irgendwann einfach auf mich zu stürzen. Der typische Anfang einer Beziehung eben.

 

Nun schnallt eure Dictionarys an, aber ich habe meine Zweifel überwunden und mich tatsächlich auf ein Treffen eingelassen. Wie lief’s also? Super. Sie hat mich auf 24 Jahre geschätzt! Besser hätte das doch gar nicht laufen können. Wobei noch jünger muss jetzt dann auch nicht mehr sein. Kurz, wir haben uns gut unterhalten und sind gegen Mitternacht vollkommen unverbindlich wieder heim. Wieso war ich also so besorgt wegen des Treffens, keine Ahnung, irgendwie dachte ich dass der Abend anders enden würde. Diese Frage stellte ich mir also am nächsten Morgen, während ich mir – für mich ganz allein – die doppelte Menge Kaffee zubereitete und, wie ich es auch immer mache, auf zweite Tassen verteilte – einmal mit Milch und einmal ohne Milch, ich kann mich halt nicht entscheiden – und dann über meine am Boden verstreuten Klamotten – ich werfe sie immer kreuz und quer durchs Zimmer bevor ich ins Bett gehe – auf den Balkon ging um alleine meine zwei Tassen Kaffee zu genießen.

Einfach mal alles verkomplizieren

Boah bin ich gestresst. Ich sollte Wochenende einfach Zuhause bleiben oder bestenfalls einem Bingo-Abend im Seniorenheim beiwohnen. Wieso gehe ich auch in einen Club. Mensch hier. Ich bin doch eher so der ruhige, höfliche und zuvorkommende Typ. Aber nein, da muss ich ja abends in die Stadt gehen und von introvertiert auf extrovertiert wechseln – was wohlgemerkt ziemlich anstrengend ist. Und das habe ich nun davon. Eine ca. 20-jährige attraktive, lustige und verrückte Studentin aus den USA, die für ein paar Wochen in Deutschland ist, will sich mit mir treffen. Bei mir um die Ecke. Und das war nicht meine Idee.

Ja. Was soll ich sagen. Das Wort „Cool“ wäre womöglich angebracht. Wie lief es wirklich ab. Mein Smartphone vibriert. Sehe kurz einen Auszug der Nachricht, dieser beginnt mit einem Smiley. Aus Angst davor zu lesen was in der restlichen Nachricht steht wollte ich mein Handy dann die Toilette hinunterspülen. Erschien mir jedoch etwas übertrieben und habe erstmal abgewartet. Irgendwann habe ich es dann doch gewagt, bin im Anschluss dann erstmal zur Salzsäure erstarrt, um dann den restlichen Abend – einschließlich bis jetzt – in einer tiefe Ratlosigkeit zu versinken.

Soll ich.. kann ich.. und was wenn… Nicht „hoffentlich läuft da was“, sondern „ohje, was wenn da was läuft“ beschäftigt mich. Vermutlich sollt eich einfach weniger denken sondern mehr handeln. Aber das fällt mir einfach immer noch sehr, sehr schwer. Das wäre dann von meiner Seite das endgültige Aus für unsere Ehe und vielleicht auch mehr – Freundschaft, harmonisches Auskommen. Ist die Ehe aus, ja ich denke schon. Trotzdem gibt es Phasen in denen ich unsere gemeinsame Zeit vermisse, Zeiten in denen wir als Team, als ein Wir, agiert haben. Wieso mich das so quält, ich habe keine Ahnung. Für mich hat das noch immer einen Hauch von Betrug oder Fremdgehen. Es liegt wohl am loslassen. Zu wissen, das der nächste Schritt eine Einbahnstraße ist und es dann auch kein Zurück mehr gibt.

PS:
Für die Jungs in meinem Umfeld überlege ich mir jetzt noch eine coolere Story, sonst ernte ich nur Häme und Spott 😉

Night fever

So müde. Komme hier zu gar nichts mehr. Training, Arbeit, Schlafen, Kochen und jetzt fange ich hier auch noch an Leute kennenzulernen und mich ins Nachtleben zu stürzen. Say Whaaat…

„Can you talk to them“… ach ja stimmt, ich bin ja hier der german native speaker. Um ehrlich zu sein, ich habe keine Ahnung wie ich in diese buntgemischte Gruppe von Austauschstudenten geraten bin – vermutlich habe ich wieder die Qualle gemacht, ließ  mich also einfach von der Strömung treiben und sah dabei wunderschön aus. Gekonnt und routiniert telefonierte ich also fließend auf deutsch mit der Taxizentrale – „fließend“ um 5 Uhr morgens nach einer laaaangen Nacht. Damit konnte ich zumindest der blonden Engländerin ganz schön imponieren. Sie war höchst erfreut, bedankt sich und fragt mich „Do you want some Ecstasy?“. Mensch wie nett, lehne aber trotzdem dankend ab. Ihre Freundin hat uns währenddessen mit Argusaugen beobachtet und fragt mich kurz darauf, ob ich mir die Nummer von der blonden Engländerin hätte geben lassen. Weiß nicht, hätte ich? Hatte doch schon ihre Nummer (also von der nicht blonden). Dachte das käme jetzt vielleicht nicht so gut rüber.
„Nein“ war scheinbar die richtige Antwort, denn plötzlich fing sie an sich an mich ranzuschmiegen und ich bin mir auch ziemlich sicher dass das nicht meine Hände an meinem Körper waren.

Ja, es war eine interessante Nacht. Und bin mir auch noch nicht ganz so sicher wie die Nacht hätte möglicherweise hätte enden können. Aber ich wäre auch überhaupt nicht darauf vorbereitet dass ich nicht alleine nach Hause gehe. Fängt schon damit an, dass ich wohl der einzige Berliner bin, der keine Verhütungsmittel Zuhause hat. Warum auch, bin ja in keiner Beziehung.

Angespielt: Lovoo

Dein Profil. Wow. Mein Profil! Omg! Der Charakter sieht genauso aus wie ich. Der Wahnsinn! Heiß. Ka-Tsch. Autsch. Verbrenne mir hier noch die Finger. Deine Matches. Ooouuuhhhh, meine Matches, was ist das. „Hier ist es so leer, komm spiel eine Runde.“. Wtf. Spielen. Juhu. Ney, Yay, Ney, Ney, Ney, Yay, Yay, Ney, Ney, Ney, Ney, Yay, Ney, Ney, Ney… wie lange dauert denn so eine Runde und welchen Highscore muss ich überbieten. Ney, Yay, Ney, Yay, Ney, Ney… werde langsam müde. Gibt es hierfür nicht einen Bot. Unglaublich langweilig. Wie das Farmen von blöden Materialien in MMORPGs. Langweilig. 1 neuer Besucher. Yeah! Jemand will mich sehen. Willkommen in meinem Profil. Nur hereinspaziert, Eintritt frei. Heute ist Ladies-Night: Frauen bekommen in Begleitung von noch mehr Frauen einen Verzehrgutschein. Match-Vote. Jetzt nicht euer ernst. Lass mich hier doch nicht übervoten, da vote ich gleich gleich mal zurück. Ha, schon gewonnen du Noob. Hier kommt ein großer Pokal mit meinem Bild und dem Bild der Verliererin auf der anderen Seite – Unterschrift „Match“. Jawohl ja, der hab ichs gezeigt. Weiterspielen oder der Verliererin eine Nachricht schicken. Weiterspielen natürlich, hier wird sich nicht mit Verlierern unterhalten. „Hi“. Ingame-Chat aktiviert. Weiter farmen, nicht ablenken lassen. „was suchst du?“. Meint die hier im Spiel oder im Allgemeinen oder ist das so eine philosophische Frage. Schreibe dass langfristig mein Interesse an einer Beziehung bestünde. Der Zonk ertönt und der Chat erlischt. Was war denn das. Muss wohl ein Endboss gewesen sein. Hab ich jetzt gewonnen oder verloren. Verwirrendes Spiel.

Bewertung:  20%
Langzeitmotiviation: 30%
Spielspaß: 10%

Pro:
– free-to-play
– taktisch fordernder Multiplayer

Contra:
– Helden nicht ausbalanciert
– Gameplay begünstigt weibliche Charaktere
– Spielfortschritt wird nicht angezeigt

Gutenachtgedanken

Döner für 2.50 Euro. Wie kann Döner so billig sein? Mmmh, Döner. Nur 5 Minuten mit der Tram und ich bekäme einen leckeren Gemüsedöner. Ob der noch offen hat? Ich glaube ja nicht. Halt, mein Nachbar ist ein Döner. Aber trage schon meinen Pyjama. Pyjama-Party wäre nach meiner Definition dass alle nur ihre Retroshorts tragen – was auf eine peinliche Weise total witzig wäre. Mein anderer Nachbar trägt immer eine Badehose wenn er nackt auf dem Balkon raucht. Hat zwar nicht die Figur für obenohne, aber zumindest traue ich mich nun dank ihm ebenfalls obenohne auf den Balkon, obwohl ich eine obenohne Figur habe. Darüber freuen sich scheinbar die Huhu-Girls. Die Huhu-Girls kenne ich nicht, aber das ist mein Sammelbegriff für junge und einfach nur Frauen die „huhu“ hoch zu mir rufen. Ich dachte erst sie meinen „Uhu“, denn nebenan auf dem Balkon saß ein Großstadtpapagei, der entpuppte sich aber leider als Rabe, Krähe oder Elster. Was aber egal ist, auf den Balkon hat er mir so oder so gekackt. Es ist 00:25 Uhr, ein Pärchen knutscht wild an der Tram-Haltestelle, vermutlich erreichen sie bald die dritte Base oder die Erste oder die Zweite. Vielleicht trennen sie sich auch gerade. Eine Laterne weiter tanzt eine Brünette in Hotpants lasziv zu imaginärer Musik. Könnte allerdings auch ein Kerl sein. Das finde ich verwirrend. Die Blondine auf dem Fußgänger weg ist jedoch sicher eine Frau. Etwas kurz der Rock. Wirklich sehr kurz der Rock. Wurde vielleicht in den Rock hineingeboren. Das täte mir Leid. Ist wie mit der Familie, da wird man auch hineingeboren, nur ist die Familie kein Rock. Und in die Staatsbürgerschaft, da wird man auch hineingeboren. Und in die Kirche. Hier kann man aber ein- und austreten. Was allerdings ganz schön aufwendig ist.