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Diät

Ein tolles Diagramm ist das geworden. Zumindest wenn man mal von der Lücke zwischen dem 5.5. und dem 14.5. absieht. Habe es mit meinem Trainings-/Ernährungstagebuch ziemlich schleifen lassen. Dieser blöde April hat mich da ganz schön zurückgeworfen. Unregelmäßig trainiert und unsauber gegessen. Und die ersten zwei Wochen in Berlin waren nur bedingt besser, zumindest das Training lief wieder nach Plan.

 

Unsauber heißt übrigens, dass mir mein Ernährungsplan sowas von schnuppe ist und ich einfach alles in mich reinstopfe worauf ich gerade Lust habe. Das muss nicht unbedingt ungesund sein, eine Familienpackung Vollkorn-Sandwich-Toast, Quark und ein Glas Nutella zum Abendessen deckt eigentlich eine ganze Palette an gesunder Nahrungsmittel und Nährstoffe ab: Cerealien, Milch, Nüsse, Mehrfach gesättigte Fettsäuren, einfach hungrige Fettsäuren, Eiweiß und und und. Cerealien habe ich übrigens schon lange nicht mehr gelesen und verwende das Wort eigentlich auch nie, aber heute habe ich einen Fertig-Salat im Prospekt gesehen, der wie folgt beschrieben wurde: Zwischenmahlzeit mit leckeren Cerealien im Shaker. Großartig! Kopfsalat, Tomaten, eine handvoll Roggen und ein paar Brösel Dinkel – zack fertig ist der Mittags-Snack.

Es läuft nun also wieder nach Plan, ich musste nur meine Gelüste in den Griff bekommen. Die werden nun hauptsächlich mit Tomaten gestillt. Das sind sozusagen meine neuen Snacks wenn ich noch Hunger habe oder einfach was knabbern will. War also nur wichtig dass mein Kühlschrank die ausreichenden Mengen an Tomaten beinhaltet- außerdem sicherheitshalber etwas mehr Hüttenkäse und Quark.

Habe nur Angst dass ich jetzt schmächtig und dürr werde. Hole nun deshalb beim Wiegen regelmäßig das Maßband aus dem Schrank und messe akribisch meine verschiedenen Körperpartien. Glücklicherweise scheint hauptsächlich der Bauch straffer zu werden. Kraftverlust konnte ich auch noch keinen verzeichnen. Das ist schon mal gut, muss also weiterhin in Fitnessstudio gehen um das zu kontrollieren.

Wieso habe ich eigentlich keinen vernünftigen Spiegel in der Wohnung. Deko-Spiegel… was will ich denn damit, darin sehen kann ich mich nur mit Verrenkungen und nicht mal dann vollständig. Da baue ich mir doch lieber ein Deko-Fenster. Schön vor die Wand ein nettes Fenster, das kann ich dann jeden Tag öffnen und muss dabei nicht mal die Wohnung lüften. Und der Spiegel im Bad ist auch eher minimalistisch ausgefallen. Hat mich eine Stunde meiner wertvollen Lebenszeit gekostet innerhalb der Wohnung einen Platz für mein Smartphone zu finden, auf dem ich bei vernünftigem Licht ein halbnackt Selfie mit Selbstauslöser machen kann. Super unpraktisch.

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Dies und das

1. Glitschphones

Mein Smartphone ist total schick. Beidseitig glänzend schwarz. Deshalb fällt es mir auch oft schwer die Vorderseite ausfindig zu machen. Morgens besonders schlimm. Da dreh und wende ich das Ding, finde aber diese verflixte Taste für die Tastensperre nicht. Die Kompatibilität meines Smartphones mit der Hosentasche meiner Jogginghose lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Entweder ist die Hosentasche zu klein oder das Smartphone zu groß, ich weiß es nicht, jedes verfl***te Mal wenn ich mich hinsetze fliegt das Smartphone auf den Boden. Vielleicht fehlt auch einfach nur der Grip, denn mein Smartphone fällt immer zu Boden. Es gleitet – es gleitet aus den Händen, vom Nachttisch, vom Bett – egal wo, vermutlich könnte ich es auf den Boden legen und es würde nur zum Trotz kurz aufspringen, um sich im Anschluss noch mal richtig schön fallen zu lassen. Ich vermisse mein Nokia 3310.

2. Leichtes Übergewicht

Man sollte den BMI löschen. Ganz, vollständig. Einfach vergessen und nie wieder darauf zurückkommen. Seit dem Erwachsenenalter bin ich immer an der Grenze zu „leichtes Übergewicht“. Nun habe ich diese Grenze überschritten und habe „leichtes Übergewicht“….. not. Kann tatsächlich nur die Spiegelmethode empfehlen. Gibt sehr viele gute Referenzbilder – natürlich unterschiedliche für Männlein und Weiblein – die eine wesentlich bessere Auskunft über den Körperfettanteil geben.

3. Schnee

Kalt, ich friere, mein Rücken schmerzt. Ich mag kein Winter. Ich hasse Schnee. Sollte mal eine ergonomische Schneeschaufel kaufen… mein Rücken. Viele finden das Schneeräumen toll, sportliche Betätigung und so. Es ist nicht toll, es ist ungesund. Genau wie Gartenarbeit. Im Fitnessstudio achte ich fünf Tage pro Woche darauf, eine gesunde Körperhaltung einzunehmen, um mich nicht zu verletzen. Dann muss ich irgendwas im Haus oder Garten machen, und zackdibumms… Aber wenn das alle so toll finden, sollte ich vielleicht so eine Art Sportcamp eröffnen. Löcher Buddeln, Löcher zuschütten, Äste schneiden, Schnee räumen und und und.

4. Zwillingsbruder

Wurde nun erneut gefragt ob wir Zwillinge sind. Also ich und mein jüngerer Bruder. Nein. Wer sei denn der Ältere. Sagte einfach mal raten. Waren sich unschlüssig. Bin entweder junggeblieben oder er extrem schnell gealtert. Die 6 Jahre Unterschied fallen zumindest nicht weiter auf.