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Ich werd steinalt… vermutlich

Die Wahrscheinlichkeit mit 76 Jahren noch am Leben zu sein, ist mit einem IQ von 115 um 21 Prozent höher, als mit einem IQ von 100 (Quelle: Business Insider). Wie hoch ist dann meine Wahrscheinlichkeit, welches Alter erwartet mich statisch betrachtet? 115 ist ja nur knapp über dem Durchschnitt. Und wie alt wird wohl Terence Tao mit einem IQ von 230? Und stimmt dann überhaupt die Vermutung, Albert Einstein hätte einen IQ von 160 gehabt, schließlich wurde er nur 76 Jahre alt. Und wie hoch war wohl der IQ von Jeanne Calment, die ein Alter von 122 Jahren und 164 Tagen erreichte?

Wobei ich manchmal schon ein ziemliches Dusel hab. Bei uns in der Küche, befindet sich an er Wand ein isoliertes Stromkabel, da könnte man vermutlich eine Wandlampe (heißen die Dinger so?) montieren. Also ca. 30-40cm über der …Arbeitsfläche???… (diese dicke Platte, die über den Schränken und der Spülmaschine ist – da wo man das Spülbecken reinfriemelt). Egal, spielt auch keine Rolle.
Neulich habe ich die Mirkowelle außen mit einem feuchten Lappen gereinigt. Sorgfältig und schwungvoll wie immer. Dabei geriet das Stromkabel unter den Lappen. Stromkabel + Lappen + Wasser + Mikrowellengehäuse = ich musste in den Keller und die Hauptsicherung wieder einschalten. Merke: Sicherungen sind echt ne feine Sache!

 

 

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Völlig losgelöst

Konnte mich mal wieder aufraffen ein Buch zu lesen. Ich lese eigentlich relativ viel, aber gemessen wird das Lesen nach der Anzahl von Büchern und nicht nach Artikeln aus Zeitungen oder Texten sonstigen Ursprungs – nach offiziellem Maßstab lese ich somit wenig bis gar nicht. Wenn das herauskommt halten mich alle für ungebildet. Wenn Bücher nur nicht so viele Seiten hätten. Siehe „Die Brüder Karamasow“, habe angefangen es zu lesen, hatte dann keine Zeit mehr und jetzt habe ich komplett den Faden verloren und müsste von vorne beginnen. Dann fange ich wieder zu lesen an, habe wieder keine Zeit mehr, verliere wieder den Faden usw. Habe mir aus diesem Grund das schmalste Buch aus dem Regal gepickt. Reclam-Büchlein ausgeschlossen, landete dann bei Erich Fromm „Authentisch leben“. Habe kurz gestöhnt, sagte mir aber selber Schuld, hättest dir halt einfach mal ein paar Comics gekauft, aber nein. Muss aber, dann hab ich wenigstens wieder ein Buch gelesen.

Bücher sind, wie ich finde, immer ein schwieriges Gesprächsthema. Manchmal lese ich, weiß dann aber eine Woche später nur noch dass es ein Krimi/Thriller mit einem Ermittler aus den USA, Skandinavien oder Deutschland war. Inhalt, keine Ahnung. Habe ich es zu Ende gelesen war es gut, ansonsten nicht. Biografien oder historische Romane reizen mich überhaupt nicht. Einmal habe ich die Biografie oder was es auch war, von einer bekannten Schauspielerin gelesen. War natürlich ein Fehlgriff, denn niemand außer mir hat „Ich, Gina Wild: Enthüllung“ sonst noch gelesen, wodurch dass dann auch nicht viel Gesprächsstoff her gab.

„Authentisch leben“ stand also seit über 10 Jahren bei mir im Schrank und wartete darauf gelesen zu werden. Wirklich schade dass ich jetzt erst dazu kam, denn ich find’s richtig gut. Selten dass ich einen Textmarker zur Hand nehme, wenn ich nur zum Vergnügen ein Buch in meiner Freizeit lese.

Das Leben hat nur den einen Sinn: den Vollzug des Lebens selbst

Klingt einfach, habe ich vielleicht schon mal gehört, aber muss ich mir dringend öfter ins Gedächtnis rufen. Frei von Angst, Furcht oder Sorgen leben. Sich nicht zu sehr von gesellschaftlichen Konventionen einschränken lassen oder sich vom Materialismus abhängig machen.  Sich selbst und kein Pseudo-Ich entwickeln, nur um akzeptiert zu werden. Kreativ, Spontan, Frei sein, ohne Druck und einfach leben.

Bin zwar noch nicht durch, aber hat mir bereits vieles zum Nachdenken mitgegeben.